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Slowenien

Um so flexibel wie möglich während der recht angespannten Lage zu sein, haben wir einerseits beschlossen, auf dem Festland zu bleiben (keinerlei Buchungen im Vorhinein, wie Fähre etc.) und andererseits unseren Trip um gut sechs Wochen vorzuverlegen (genau in die Hauptsaison). So waren wir in Slowenien, was sich recht einfach erreichen lies.

Ein naturbewusstes Land, was für alle seine Natursehenswürdigkeiten Eintritte und Parkgebühren verlangt; aber meist nur in der Hauptsaison. Besonders zu empfehlen ist der Nationalpark und die dort zu findende Passstraße Richtung Bovec; von 850m auf 1611m auf einer recht engen und mäßig gewarteten Passstraße. Allein das ist bereits ein Erlebnis und reduziert die Anzahl der Touris sehr.  Danach wird alles ein wenig "kleiner" und ruhiger, Natur ohne Ende mit wirklich tollen Aktivitäten wie Canyoning, Paragliding und Baden in eiskalten Gebirgsbachpools mit glasklarem Wasser!

 

Es gibt gefühlt 9347323667 Wasserfälle zu entdecken. Und das lohnt sich! Genauso wie eine Runde durch die zweitgrößte erschlossene Tropfsteinhöhle auf der Welt (Postojna-Höhle). Mit dem Zug in die Tiefen des Seins, dort 60min zu Fuß und wieder mit dem Zug zurück. Sehr beeindruckend!

 

Wir waren in der westlichen Hälfte des Landes unterwegs inkl. der Hauptstadt, welche als Städtetrip unheimlich geeignet ist. Insgesamt war unsere Reiseroute ziemlich genau 2000km, wobei davon locker 2/3 auf An- und Abreise entfallen. Wer auf Wein und das Drumherum steht, für den bietet sich der Osten des Landes an.

Highlights für mich waren der Wocheiner See (wesentlich schöner als der Bleder See), der Nationalpark selbst und Lubljana.

 

Aber hier die obligatorischen 20 besten Bilder: