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Rumänien Karpaten

Leute muss man kennen. Und so kenne ich jemanden, der sich gerne abseits der vom Staat zur schnellen Fortbewegung geschaffenen Wege bewegt. Und diese Tatsache hat mich samt Begleitung und einem Lada nach Rumänien geführt.

Durch eine (geführte Offroad-)Tour durch die Karpaten. Gesagt getan, 1100km Anreise und 1350km Abreise inkl. 350km Bewegung im schweren Gelände. Sagenhafte Gegend, sagenhaftes Auto, und damit klasse Trip!

 

Am Auto ist nicht mehr alles Original, allerlei technischer und notwendiger Firlefanz hat seinen Weg hinein gefunden, wie Differentialsperren vorne und hinten, anderes Fahrwerk, sinnhafte Bereifung, ein passender Innenausbau, ein nutzbar gemachter Dachträger usw. Damit ging wirklich viel vorwärts, gerade auch an Stellen, wo andere Fahrzeuge ein bisschen zu kämpfen hatten.

Gewisse Sachen, da bin ich mir sicher, hätten rein physikalisch nicht möglich sein dürfen, aber der Lada wusste das nicht und hat es geschafft. Vielleicht lag es auch ein bisschen am Fahrer, aber wer weiß das schon.

 

Wir haben weder im Auto noch im Zelt geschlafen. Wir sind, ohne zu wissen, ob es funktioniert, mit einem Tarp los, welches wir am Auto befestigt haben. Darunter zwei Feldbetten und fertig war das Nachtlager. Die Mücken haben sich gefreut und sich natürlich nicht durch Socken, Jogginghosen oder Pullover abhalten lassen, Ihren Blutdurst zu stillen.

Keine Straßen, keine Flugzeuge und keine sonstige Zivilisation, geweckt werden von Sonne und Vögeln, ins Bett wenn es dunkel wird, oder das Lagerfeuer erlischt. Herrlich!

 

Wirklich eine geniale Erfahrung! Vor allem weil einem die Woche recht lang vorkam, was wohl daran liegen dürfte, dass man sich in einer völlig unbekannten Situation wiedergefunden hat.

 

Aber wie immer gilt: Bilder sagen mehr als 1000 Worte: